Medea 每 Mothers Monsters Whores

In Kooperation mit der 雅⑩著 f邦r Schauspielkunst Ernst Busch

21.3.2026 19.30 H, Eintritt frei 每 Anmeldung erforderlich 雅⑩著 f邦r Schauspielkunst Ernst Busch, bat-Studiotheater Belforter Str. 15, 10405 Berlin

Ein deutsch-englisches Musiktheater nach Charpentiers Barockoper M谷d谷e, Euripides Drama Medea, der Theorie 邦ber die Mothers, Monster, Whores von Sjoberg/Gentry und eigenen Texten und neuen Kompositionen

Gemeinsamer Abschluss Musiktheaterregie und Dramaturgie
Ein Kooperationsprojekt der HfM Hanns Eisler und der HfS Ernst Busch

Content Note: Das St邦ck thematisiert explizit Gewalt und stellt diese in abstrakter Form dar

Anmeldung ab 10.3. unter https://hfs-berlin.de


WOMEN ARE NOT SUPPOSED TO BE VIOLENT.

Und wenn sie gewaltt?tig werden, wie sehen wir sie dann 每 als Frauen oder reduziert auf die Rolle des Monsters, der Hure, der Mutter? Werfen wir ihnen vor, dass es schlecht ist, Gewalt auszu邦ben oder dass sie schlechte Frauen sind, keine Frauen mehr sind, weil sie gewaltt?tig wurden? So projizieren viele auch auf Euripides* Medea eine eifers邦chtige, hasszerfressene Zauberin. In Charpentiers Oper hei?t es: ?The unspeakable crimes, her sorcery has spawned!※

WOMEN ARE NOT SUPPOSED〞

Medea half Jason aus Liebe in seinem Ringen um politische Macht und t?tete daf邦r ihren eigenen Bruder und Jasons Onkel. Die Flucht mit ihren gemeinsamen Kindern f邦hrte die Familie nach Korinth. Dort verl?sst Jason sie und die Kinder und verm?hlt sich mit der Tochter des K?nigs Kreons. Jason gains fame, Medea gains shame. Als Frau wird von ihr erwartet, sich ihrem Los unterw邦rfig zu ergeben. Medea aber nimmt ihr Schicksal und die Normen nicht einfach hin. Sie sieht sich dem Hohn ihrer Feinde ausgesetzt und ersinnt einen Plan, um ihre Ehre zu retten, auch wenn sie daf邦r die Selbstzerst?rung und den Tod ihrer Kinder in Kauf nehmen muss. Bis heute besteht sie darauf, unter den gleichen Bedingungen wie M?nner beurteilt zu werden, die gleichen Ziele haben zu d邦rfen.

WOMEN ARE〞

Darum k?mpft sie mit und gegen einen Chor aus drei S?nger:innen, den drei Narrativen bzw. Stereotypen weiblicher Gewalt 每 die mothers, die monsters, die whores 每 und gegen die Jasons. Und das vor dem Hintergrund einer gewaltsuchenden Musik: Die Barockoper Charpentiers wird immer wieder zerrissen und hinterfragt von neuen Kompositionen in Genres von Western bis Pop, bis Medea, die Furie, die Frau, in ihrem Drachenwagen von dannen zieht. Let them fear me.

Team & Ensemble
Anna Sofie Keller Brandsborg Regie
Jule Martenson Dramaturgie
Clara Wittig Regieassistenz
Kirstine Fogh Vindelev Komposition
Gaetan Langlois-Meurinne B邦hne und Video
Janina Albecker Kost邦m
Pia Hetfeld, Jonas Roscher Kost邦massistenz und Maske
Tristan Breitenbach Musikalische Leitung und Arrangement
Tim Fatnev Tonmeister
Marco Philipp Licht Design und B邦hnenmeister

Sara Wijlaars the whore (Sopran)
Nora Goldnagl the mother (Sopran)
Panna Dobos the monster (Mezzosopran)
Mina Halide Guschke Medea
Miguel Jachmann Jason

Tristan Breitenbach Cembalo
Marie Laetitia Braun Violoncello
Milena Wilke Violine und Performanc